Bürgerinitiative GEGENWIND OSTERTAL

Unser Ziel wollen wir mit folgendem Vorgehen erreichen:

 

Nachweis der Nichtgenehmigungsfähigkeit


Im bisherigen Planungs- und Genehmigungsverfahren gibt es aus unserer Sicht viele bisher unberücksichtigte Aspekte sowie zahlreiche Fehleinschätzungen und fachliche Fehler in unterschiedlichsten Bereichen, welche den geplanten Bau der Windkraftanlagen im Krokenwald erst in Gang gesetzt haben.

Wir werden fristgerecht eine Vielzahl von Nachweisen erbringen, dass dieser Windpark aus unterschiedlichsten Gründen nicht genehmigungsfähig durch das Landesumweltamt (LUA) ist.

Aufklärung


Immer wieder werden von den Profiteuren der Windkraft Gutachten angeführt, die stets belegen sollen, dass Windkraftanlagen Immobilienpreise nicht beeinflussen, dass sie zu keiner Lärmbelästigung führen, dass ihre Schlagschatten zu keinen beachtenswerten Beeinträchtigungen führen, dass sie keine gesundheitlichen Folgewirkungen haben und dass sie keinen nennenswerten Einfluss auf die Natur um sie herum haben.
Diese Gutachten und Studien werden üblicherweise von Unternehmen und Institutionen in Auftrag gegeben, die entweder im großen Stil finanziell oder energiepolitisch vom Ausbau der Windkraft profitieren. Da die entsprechenden „Experten“ und Gutachter häufig von einer Vielzahl von lukrativen Folgeaufträgen profitieren, dürfte die Objektivität ihrer Expertisen durchaus getrübt sein.

Erstaunlicherweise widersprechen diese Untersuchungen in auffälliger Regelmäßigkeit den wissenschaftlichen Studien und Erkenntnissen von Forschern, die sich - durch keine ideologischen, wirtschaftlichen oder institutionellen Zwänge beeinflusst - auf der Suche nach wissenschaftlicher Wahrheit befinden.

Auch die Erfahrungen, die betroffene Anwohner im Bereich von Windkraftanlagen in der gesamten Republik gemachten haben und traurigerweise über Jahrzehnte noch machen werden müssen, lässt das „Greenwashing“ der Windkraftlobby wie eine zynische und menschenverachtende Realsatire erscheinen, über welche wir aber leider gerade nicht lachen können.

Aus diesem Grund werden wir den Menschen im Ostertal auf diesen Seiten und im Rahmen der Maßnahmen der Bürgerinitiative die Möglichkeit bieten, sich umfassend, sachlich und differenziert über das Thema Windkraft sowie über ihre äußert unerfreulichen Folgewirkungen zu informieren, damit sie sich nach Abwägung aller Informationen ein valides Bild zu den geplanten Windkraftanlagen machen können.


Bericht in der ARD
Artikel auf www.faz.net
Bericht auf www.ardmediathek.de

Den Kreis unserer Unterstützer erweitern und Ideen sammeln


In unserer Bürgerinitiative haben sich schon jetzt weit über hundert Menschen aus dem Ostertal zusammengefunden, um dem irrwitzigen Windwahn in unserer Heimat Einhalt zu gebieten. Wir wollen und müssen den Kreis unserer Unterstützer erweitern, indem wir den allen Bewohnern des Ostertals bewusst machen, dass wir uns einzig und allein für ihre ureigenen Interessen stark machen.

Wir sind uns der Komplexität dieses problematischen Themas bewusst. Es ist nachvollziehbar, dass die Orts- und Stadträte sowie die weitaus meisten jeweils beteiligten Mitarbeiter der Stadtverwaltungen von Neunkirchen und vor allem von Ottweiler aufgrund mangelnder technischer Sachkenntnis und fehlender Erfahrungen mit den Auswirkungen solcher Anlagen nur bedingt absehen konnten, welche Konsequenzen ihre Beschlüsse haben würden. Auch ihnen wurde von der Windkraftlobby Sand in die Augen gestreut. Auch sie sind unsere Bekannten, Freunde und Verwandten.

Deshalb steht es uns fern, sie ungerechtfertigt und in unfairer Weise zu beschuldigen oder anzuklagen. Vielmehr strecken wir ihnen in Freundschaft die Hand entgegen und laden wir sie ein, den Weg zur Verhinderung weiterer Windkraftanlagen im Ostertal gemeinsam mit uns zu beschreiten und dieses Ziel mit aller Kraft sowie unter aufrichtiger Aufbietung aller ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu unterstützen.

Mit den Worten des englischen Philosophen David Hume sagen wir ihnen:

„Vom Irrtum zur Wahrheit und richtigen Erkenntnis zurückzukehren, dies scheint [uns] ehrenvoller, als die irrtumsloseste Einsicht. Wer von Irrtümern frei bleibt, hat nur Anspruch auf das Lob, das ein guter Verstand einbringt; wer seine Irrtümer berichtigt, zeigt zugleich guten Verstand und Offenheit und Ehrlichkeit des Charakters.“

Solidarität erhalten und Erinnerung pflegen


Der gemeinsame Kampf gegen das Übel der Windkraft hat in den betroffenen Gemeinden veranschaulicht, wie groß das Potenzial der Solidarität und des gemeinschaftlichen Miteinanders auch in der Betriebsamkeit unserer konformistischen und von zunehmender Anonymität geprägten Zeit noch immer ist. Dieses schöne Erlebnis der Zusammengehörigkeit der Menschen in unseren Gemeinden wollen wir auch über diese Unternehmung gegen die Windkraftanlagen hinaus konservieren und den Gemeinschaftsgeist für die positive Entwicklung sozialer Strukturen in unseren Dörfern und Stadtteilen nutzen.

Hierbei werden wir gemeinschaftlich darauf achten, dass die Erinnerung an das, was uns bei unserem Kampf half, und an diejenigen Dinge, die ihm entgegenstanden oder ihn zu behindern versuchten, langfristig im Kollektivgedächtnis der Menschen verankert bleiben, um uns Bürgern künftige Entscheidungen vor Ort unter Berücksichtigung unserer vergangenen und im Sinne unserer künftigen Interessen zu erleichtern.

Sollten wir also weiterhin unsere unverbaute Fernsicht, unsere intakte Natur und unsere Gesundheit genießen können, so werden wir dankbar und anerkennend denjenigen gedenken, die uns halfen, dieses Idyll zu erhalten.

Sollten aber weitere Windkraftanlagen nicht verhindert werden können, so muss den Verantwortlichen auf allen Verantwortungsebenen klar sein, dass die Bürger des Ostertals sich jedes Mal, wenn sie traurig den Blick in die dann grotesk verbaute Ferne richten, wenn sie in ihre Häuser flüchten und ihre Rollläden herablassen müssen, weil sie der Schlagschatten in den Wahnsinn zu treiben droht, wenn sie und ihre Kinder in der Nacht keinen Schlaf mehr finden können oder wenn sie durch die benachbarten Windkraftanlagen schließlich gar krank werden, an diejenigen denken werden, die uns dieses Elend gebracht oder es trotz bestehender Einflussmöglichkeiten gleichgültig und untätig toleriert haben.

Betzelhuebel ohne Windraeder
Wie lange werden die Anwohner des Betzelhübels noch diese idyllische Aussicht genießen können?