Bürgerinitiative GEGENWIND OSTERTAL

 

UNSER KERNZIEL:

Die Verhinderung weiterer Windräder im Ostertal

 

Die Bürgerinitiative GEGENWIND OSTERTAL hat sich zum Ziel gesetzt, weitere Windräder um Steinbach und Hangard sowie um die anderen angrenzenden Gemeinden zu verhindern.

Unsere Bürgerinitiative begrüßt den Ausbau der nachhaltigen Energiegewinnung ausdrücklich, was durch unsere Akzeptanz der Windkraftanlangen, welche in der Vergangenheit installiert wurden, schon hinreichend deutlich wurde. Mit den letzten gebauten und den noch geplanten Anlagen jedoch, welche die Lebensqualität unserer Bekannten, Freunde und Verwandten in Gemeinden wie Fürth, Lautenbach Hangard, Münchwies oder Ottweiler massiv einschränken, waren und sind wir alles andere als einverstanden. Durch die Windkraftanlagen um diese Gemeinden sowie durch die letzten Windräder im Jungenwald, welche die Bürger in Steinbach schon jetzt massiv belasten, hat sich gezeigt, dass nun endgültig eine Grenze für die Windenergieproduktion im Ostertal gezogen werden muss, die im Sinne der Menschen und der Natur nicht überschritten werden darf.

Steinbach ist bereits über die Maßen durch über 20 Windräder im Umkreis von 3.000 Metern um den Ortskern belastet!

Windraeder Himmelwald
Blick von Steinbach in Richtung Himmelwald

Viele Nachbarorte wie Fürth, Lautenbach, Ottweiler, Hangard, Münchwies oder Wiebelskirchen ergeht es ähnlich. Die Bürger leiden unter der optischen Bedrängung, dem Schattenschlag und dem ständig hörbaren Lärm.

Deshalb ist es unser vordringlichstes und unbedingtes Ziel, zunächst die Realisation des Windparks in der Konzentrationszone „Im Krokenwald“ mit vorläufig zwei geplanten Windkraftanlagen zu verhindern!

 

Dieses generelle Vorhaben setzt sich aus mehreren und für uns existenziellen Teilzielen zusammen, die wir unter allen Umständen erreichen werden:

Schutz unseres Besitzes

Entgegen aller Beteuerungen der Windkraftlobby und deren angeblichen Belegen zeigen die konkreten Erfahrungen von Immobilienbesitzern und professionellen Immobilienmaklern, dass die Immobilien im Bereich von Windwindkraftanlagen teils erheblich an Wert verlieren.

Wir setzten uns dafür ein, dass unser mühsam erarbeiteter Besitz nicht zugunsten einer geldgierigen und mit Subventionen aus unserer Tasche künstlich in Gang gehaltenen Industrie geopfert wird!

Ein jeder, der im Zweifel über diesen Wertverlust ist, sollte sich ehrlich zwei simple Fragen stellen und diese mithilfe seines gesunden Menschenverstandes beantworten.

  1. Hätte ich die Wahl zwischen zwei ansonsten weitgehend vergleichbaren und preisgleichen
    Immobilien, wovon das erste Objekt eine unverbaute Fernsicht und das zweite einen
    Ausblick auf ein gigantisches Windrad bietet, würde ich dann jene Immobilie wählen, die
    mir die Aussicht auf ein 200 Meter hohes Windrad in rund 800 Meter Entfernung gewährt?
  2. Fände ich eine Immobilie, die mir gefällt und deren Preis ich als angemessen betrachte,
    wäre ich bereit, auch dann noch den gleichen Preis zu zahlen, wenn ich erfahren würde,
    dass dort demnächst ein 200 Meter hohes Windrad in rund 800 Meter Entfernung gebaut
    werden würde, welches mich dann mit Schlagschatten und Dauergeräuschen belästigt?

 

Die Windkraftindustrie möchte uns mit ihren vorgeschobenen Gutachten und Studien weismachen, dass wir selbstverständlich das Haus mit verbauter Aussicht und das auch noch zum gleichen Preis wählen würden.

In diesem Zusammenhang muss bedauerlicherweise die Frage erlaubt sein, für wie dumm man den betroffenen Bürger vonseiten der Windkraftlobby hält?

Artikel auf www.mz.de
Artikel auf www.welt.de

Schutz unserer Natur


Im Krokenwald befinden sich teils uralte Laubbäume wie zum Beispiel Eichen, auf welchen schon unsere Ururgroßeltern als Kinder unbeschwert kletterten und in deren Schatten sie ihren ausgelassenen und phantasiereichen Spielen nachgingen. Dieses grüne Erbe unserer Ahnen wollen wir für unsere Kinder erhalten und ihnen damit die Möglichkeit schenken, genauso glücklich und naturverbunden aufzuwachsen, wie wir und alle unsere Vorfahren es erleben durften.

Seit vielen Jahren sind der streng geschützte Rotmilan und andere seltene Wildtiere Bewohner unserer Wiesen und Wälder, die jetzt durch die geplanten Windkraftanlagen bedroht werden.

Wir setzen uns nicht nur für den Erhalt des Lebensraums dieser Tiere ein, sondern wir werden sie auch vor widerrechtlichen Bedrohungen im Vorfeld des Abschlusses des Genehmigungsverfahrens schützen!

In ganz Deutschland sind Vorfälle bekannt geworden, dass in Gebieten, in welchen Windkraftanlagen geplant wurden, plötzlich und ganz zufällig langjährig beheimatete Wildtiere wie der Rotmilan verschwanden, dass ihre Behausungen zerstört oder dass sie sogar getötet wurden.

Jedem sollte klar sein, dass die Bürger des Ostertals über diese „Zufälle“ informiert und bereit sind, ihre heimische Fauna zu schützen. In unseren Reihen befinden sich Jäger, Anwälte und Polizisten sowie zahllose anständige und wachsame Menschen, die jeden, der sich diesen Tieren widerrechtlich nähert oder sie gar in ihrer Existenz bedroht, an seinem verbrecherischen Tun hindern und strafrechtlich zur Verantwortung ziehen lassen werden.

Info über den Rotmilan
Deutsche Wildtierstiftung über Windenergie und Artenschutz
Unbekannte erschlagen Rotmilan-Brutpaar und Nachwuchs
TV-Bericht auf www.ardmediathek.de

Schutz unserer Gesundheit


Wir sind im Ostertal gesegnet mit zahllosen Gaben der Natur. Wir erfreuen uns an der frischen Luft, an den sanften Klängen einer intakten Umwelt und am Fehlen schädlicher industrieller Anlagen. Diese Umstände fördern die Gesundheit aller jungen und alten Menschen im Ostertal in besonderem Maße. Sie sind ein Erbrecht der in diesem Gebiet geborenen und eine gezielte Wahl der bewusst zugezogenen Bürger, die sich trotz häufig weit entfernter Arbeitsplätze für die idyllische Abgeschiedenheit von Dörfern wie Steinbach, Fürth, Lautenbach, Hangard, Münchwies oder für die exponierte Höhenlage des Betzelhübels entschieden haben.

Wir setzen uns daher für den Erhalt unserer körperlichen Unversehrtheit und damit gegen unkalkulierbare Gesundheitsrisiken in Form von weiteren Windkraftanlangen im Krokenwald und im gesamten Ostertal ein!

PDF Download zum Thema Infraschall
Artikel auf www.welt.de
Artikel auf www.spiegel.de